Vraell

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Findet statt am 08.05. um 16:00 Uhr
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Donnerstag, den 08.05.2025

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ab 27,15 € Vraell (mit bürgerlichem Namen Alessio Scozzaro) macht Musik in der Stille der Frühlings- und Sommerdämmerung. In dieser einen Stunde des azurblauen Himmels erwachen die Ideen des in London lebenden Musikers zum Leben, erhellt von der Ergriffenheit des Abends, wenn er zur Nacht wird. Einen Großteil seines kommenden Debütalbums „Once a Blue Hour“ hat er in diesen bezaubernden Momenten geschrieben und die Stille mit Musik gefüllt, die sich mit der Dunkelheit und der Schönheit der Heilung beschäftigt. Mit seinem geschickten Gitarrenspiel im Zentrum zeichnet Once a Blue Hour“ ein intimes Bild davon, wie die Stille etwas Neues hervorbringt.

Once a Blue Hour“ baut auf Scozzaros genreübergreifendem Ethos auf und mischt Ambient-Elektronik, Beats und seine agile Gitarrentechnik, um einen Weg durch sein persönliches Wachstum nachzuzeichnen. Er schrieb das Album, während er seinen eigenen inneren Aufruhr verarbeitete, sich mit seinem sizilianischen Erbe verband und versuchte, sich selbst tiefer kennenzulernen. Die Musik spiegelt dieses Gefühl von Einsamkeit und Wehmut wider und baut auf einfachen Gitarrenmelodien auf, die poetische Phrasen und entspannte Rhythmen miteinander verweben. Vieles in dieser Musik fühlt sich an wie ein Mensch, der dabei ist, zu einem Verständnis zu gelangen, und der seine Instrumente als Weg durch die Irrungen und Wirrungen des Lebens benutzt.

Die Gitarre war schon immer ein zentraler Bestandteil von Vraells Musik, und „Once a Blue Hour“ unterstreicht ihre Präsenz und sein tiefes Verständnis für dieses Instrument. Er begann schon als Kind zu spielen, studierte klassische Musik und besuchte später eine Musikhochschule. Aber nachdem er anfing, als Straßenmusiker zu arbeiten, entdeckte er seine Leidenschaft für das Experimentieren auf dem Instrument. Das führte dazu, dass er begann, eigene Stücke zu schreiben, die die Sensibilität des Indie-Folks der 10er Jahre wie Sufjan Stevens und Bon Ivers „For Emma, Forever Ago“ in seinen Picking-Stil einfließen lassen, während er gleichzeitig auf den reichhaltigen Sound von Komponisten wie Olafur Arnolds, Max Richter und dem Portico Quartet sowie Jack Wyllie von Szun Waves zurückgreift. Auf „Once a Blue Hour“ schimmert sein Können oft durch, indem er seine üppigen Arrangements mit einer pointillistischen Liebe zum Detail färbt. Tracks wie „Fever Call“ unterstreichen dieses Muster, indem sie eine dunkle, oszillierende Gitarrenmelodie mit gehauchtem Falsett vermischen, während „Ladybird“ auf ähnliche Weise auf einem kribbelnden Loop aufbaut, nur dass dieses Mal satte Streicher dazukommen, die eine gepolsterte Resonanz erzeugen, die vor Optimismus strotzt.

Scozzaro verbindet sein Gespür für herzzerreißendes Songwriting mit seiner Gitarrentechnik und erschafft so sanft geschichtete Songs, die aus der Mitte heraus bluten. Tracks wie der Ohrwurm „Watercolour Blush“ mischen einen plätschernden Beat mit federleichten Vocals und Ambient-Meditationen. In der Mitte steht Scozzaros Gitarre, die ein Licht durch die Trübheit vorwärts leitet. „Rib:Cage“ greift diesen Stil wieder auf und vermischt das sanfteste Zupfen des Albums mit flüchtigen hohen Tönen. Scozzaros Gitarre blubbert wie Wasser unter Eis, während sein Gesang darüber schwebt und nach außen schaut. In diesen Liedern zeigt Scozzaro, wie seine Gitarre - gleichermaßen von den Grundsätzen der Klassik und des Indie-Genres beeinflusst - der flexible Kern seiner Musik ist, ein Werkzeug, das er ständig und kontinuierlich erforscht.

Im Kern feiert „Once a Blue Hour“ die Formbarkeit der Gitarre. Scozzaro sieht das Instrument als etwas, das das Universum in sich tragen kann. In seiner Musik versucht er, dies zu zeigen - ihren Mut und ihre Herrlichkeit, ihre Sanftheit und ihre Dunkelheit, die Art und Weise, wie sie die Farbe Blau aufnimmt und ihr Inneres aufdeckt. „Die Gitarre hat unendlich viele Möglichkeiten“, sagt Scozzaro. „Ich liebe es, sie auszuprobieren.“

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Veranstalter

Concert Team NRW GmbH
Niederrheinstraße 116
40474 Düsseldorf